Richtiges Lüften in den Wintermonaten

23 September 2020

Richtiges Lüften und Heizen ist gerade im Winter sehr wichtig. Denn nur so kann übermässige Feuchtigkeitsbildung und damit die Schimmelbildung vermieden werden!

Zwischen Lufttemperatur und Luftfeuchtigkeit besteht ein direkter Zusammenhang: je wärmer die Luft, desto mehr Feuchtigkeit kann sie aufnehmen. Wenn sich nun warme Luft abkühlt, scheidet sie die überschüssige Feuchtigkeit in Form von Kondenswasser aus. Dies geschieht meist an Fenstern oder kalten Aussenwänden. Feuchtigkeitsschäden wie Schimmelpilz, Fleckenbildung oder das Ablösen von Tapeten kann die Folge davon sein!

Richtiges Lüften sorgt für ideale Luftfeuchtigkeit sowie ein optimales Raumklima. Zwei- bis viermal täglich durchlüften lautet die Faustregel. Das sorgt für ein angenehmes Raumklima und die Raumluft wird als frisch und gesund empfunden. Gemäss dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) sollte die ideale Raumtemperatur während der Heizperiode 20 bis 21 °C in Wohnräumen und 18 °C in Schlafzimmern betragen. Die relative Luftfeuchtigkeit sollte nicht höher sein als 50%.

Durch stosslüften mit ganz geöffneten Fenstern während 5 bis höchstens 10 Minuten kann die Luft in einem Raum komplett ausgetauscht werden. Noch besser ist es, die Wohnung querzulüften. So entsteht ein Luftzug, der schlechte Gerüche, Schadstoffe und Feuchtigkeit geradezu wegbläst. Übrigens: Im Winter ist die Aussenluft selbst bei Regen oder Nebel trockener als die Innenluft in der Wohnung. Daher hilft das Lüften auch, wenn es regnet, schneit oder neblig ist!

Vermeiden Sie unbedingt, die Fenster in Kippstellung zu lassen. Abgesehen vom Energieverlust können sich dabei die Wandoberflächen so stark abkühlen, dass eine Kondenswasserbildung unvermeidlich ist.

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